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Neubau einer Moschee mit Minarett


Fertigstellung:
2008

Adresse:
DITIB Mevlana Moschee, Schützenstraße 55A, 88212 Ravensburg

Bauherr:
Türkisch-Islamischer Kulturverein Ravensburg e.V.
 
Gesamtkosten:
ca. 2.350.000 Euro


Erläuterungen:
Die Mevlana-Moschee (türkisch: Mevlana Camii) ist eine Moschee in Ravensburg. Das 2.225 m² große Grundstück an der Schützenstraße in Ravensburg wurde 1987 erworben und der Diyanet-Stiftung gestiftet. Die Finanzierung erfolgte durch in den folgenden vier Jahren geleisteten Spendengeldern. Ein auf dem Grundstück liegendes Gebäude wurde umgebaut um es für gemeinschaftliche Gebete zu nutzen. Im August 2002 wurde der Grundstein für den heutigen neuen Gebäudekomplex gelegt, dessen Bau 2008 abgeschlossen wurde. Bei der Grundsteinlegung waren zahlreiche Mitglieder des Gemeinderates und der Verwaltung sowie die beiden Dekane als Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche anwesend.

Die Moschee, die nach dem islamischen Mystiker Dschalal ad-Din ar-Rumi benannt wurde, verfügt über eine Kapazität für ca. 700 Betende und wird vom Türkisch-Islamischen Kulturverein Ravensburg e.V. betrieben. Neben einem Minarett und einem Gebetsraum mit Kuppel verfügt der Gebäudekomplex über Versammlungs- und Schulungsräume, Bibliothek, Küche und Waschräume.


Maßnahmen:
Das Gebäude samt Kuppel und Minarett-Turm wurde in Stahlbetonbauweise errichtet.

Wegen des schlecht tragfähigen Untergrundes wurde das "CSV-Verfahren" nach Prof. Wolfgang Reitmeier (Uni Konstanz) angewendet. Hierbei werden in engem Abstand 125 mm starke Trockenmörtelsäulen im Vollverdrängungsverfahren in engem Abstand in den Untergrund eingebracht. Die Einbringtiefe richtet sich nach dem Untergrund und wird für jede Säule automatisch eingestellt.

Nach der Fertigstellung des "wetterfesten Rohbaus" wurden die Baumaßnahmen zunächst unterbrochen, um Spendengelder und Darlehen der Mitglieder für den Weiterbau zu sammeln. Danach konnten schrittweise die Räume im Inneren ausgebaut werden.

Für die Malereien und Ornamente im Inneren – der Islam erlaubt keine figürlichen Darstellungen - wurde eigens ein Künstler aus der Türkei beauftragt, der alleine(!)  in monatelanger Arbeit den Gebetsraum kunstvoll ausschmückte.